Vorwort


Entstehung und Ziel des Vorliegenden

Für die hier vorliegenden Texte, Illustrationen und Konzepte wurden tausende Ideen und Maßnahmen zusammengetragen. Werden diese im vorgesehenen Sinne angewandt, dann können sie wesentlich mithelfen, eine Welt, wie wir sie uns wünschen, zu verwirklichen.

Diese Ideen und Vorschläge leite ich nicht leichtfertig weiter. Es ist ein Versuch, das für mich greifbare Wissen aus der ganzen Welt in konzentrierter und trotzdem gut verstehbarer Form vorzulegen, damit es seinen Nutzen für alle entfalten kann.

Ich bin von der Wichtigkeit und Nützlichkeit des auf diesen Web-Seiten Vorgelegten überzeugt. Aber ich kann nicht für die Richtigkeit aller Inhalte garantieren, denn manches davon greift weit ins noch Unbekannte vor, dahin, wo wir alle noch im „Dunkeln herumtappen“. Trotz dieser Schwierigkeit ist es nach meiner Ansicht eindeutig hilfreicher, sich mit noch unsicheren Zukunftsprognosen zu befassen, als in überholtem Denken verhaftet zu bleiben und so auf einer unbefriedigenden Verhaltenskultur zu beharren.

Ein Teil der Zuversicht, dass diese Vorschläge recht genau dahin zielen, wohin die Entwicklung laufen wird, entnehme ich meiner Erfahrung aus den letzten Jahrzehnten. Ich habe beobachtet, dass über diese lange Zeit weder die Grundaussagen noch die wesentlichen Inhalte sich veränderten. Neu dazugekommen sind umfassendere und vertiefte Kenntnisse zu dem, was schon vorher bekannt war. Deshalb möchte ich betonen, dass wir die erwünschte Zukunft nicht erreichen werden, indem wir alles Bisherige ablehnen und versuchen ein ganz neues Weltbild zu erfinden. Vielmehr gilt es, das, was als Kerninhalt in allen Religionslehren enthalten ist und dem sich auch die Wissenschaft immer stärker annähert, als wesentlich zu erkennen und dann danach zu handeln.


Wem nützt das hier Vorgelegte ?

All diese Vorschläge und Maßnahmen werden dann eine deutliche Besserung unserer Lebenslage bewirken, wenn wir Menschen vermehrt an uns selber arbeiten. Dadurch werden wir entdecken, dass wir selber die Ursachen für unsere eigenen Leiden sind. Das heißt, wir werden vertieft verstehen, was uns schon in der Kindheit gelehrt wurde, dass wir stets das ernten, was wir zuvor selber gesät haben. Wenn wir diese Volksweisheit in der ganzen Tiefe verstanden haben, werden wir aufhören die Schuld für unsere Probleme bei anderen zu suchen. Wir erkennen dann den dahinter stehenden, wahren Verursacher, nämlich uns selber. Damit wird uns der Schlüssel (die Grundvoraussetzung) zur Lösung aller wirklich belastenden Probleme in die Hand gegeben.


Individuum in Gemeinschaft

Es geht mir im Wesentlichen darum, dass die Menschen erkennen, dass wir uns als Einzelmenschen nur dann wohl fühlen können, wenn es der ganzen menschlichen Gemeinschaft gut geht.

Wenn ich meine kleine Zehe einklemme, empfinde ich Schmerzen. Es nützt wenig, wenn ich denke, die Zehe sei ja nur ein kleines, weit vom Körperzentrum entferntes, vernachlässigbares Körperteilchen. Vielmehr spüren wir, dass unser ganzer Körper, durch den Schmerz, der von dieser kleinen Verletzung ausgeht leidet und das nicht nur physisch.


Warum soll das bei der Weltgemeinschaft anders sein ?



Das Speziellen an der hier vorgeschlagenen Politik

Die auf den folgenden Webseiten vorgelegten Gedanken und Empfehlungen beruhen auf einem spirituellen Weltverständnis. Ich denke, dass wir die besten Lebensumstände bewirken, wenn wir die ganze Politik mit den spirituellen Naturgesetzen und Empfindungen in Übereinstimmung bringen. Daraus ergibt sich für mich, dass eine erfreuliche Politik die Vermittlung eines aufbauenden Weltbildes als ein der Grundvoraussetzungen hat.

Zudem hoffe ich, dass es mir gelingt, in allen Texten eine Wortwahl zu finden, welche der Benennung „sanfte Politik“ gerecht wird.


Vernetztes aktives Vorgehen

Weil alles mit allem verbunden ist, treten nur selten Schwierigkeiten auf, die mit einer einzigen Maßnahme behoben werden können. Fast immer führt nur ein ganzes Bündel von Maßnahmen zur gewünschten Lösung. Das stimmt auch dann, wenn wir es nicht merken, weil viele Änderungen unbewusst ablaufen.

Solange wir die ablaufenden Veränderungen nicht wahrnehmen und sie folglich auch nicht bewusst zu steuern versuchen, werden wir uns mit dem abfinden müssen, was andere „Geister“ für uns entscheiden. Wir bleiben damit in der Rolle der passiven Erleider.

Wenn wir davon genug haben, können wir versuchen in die Rolle der aktiven Gestalter zu schlüpfen. Wir werden entdecken, dass eine Besserung in einem Bereich auf Verbesserungen in anderen nach sich ziehen. Wir werden zudem erkennen, dass es nicht gleichgültig ist, an welche Stellen wir ansetzen. Beispielsweise haben wir alle schon Menschen beobachtet, die sich in einem gewissen Bereich sehr abmühen und trotzdem wenig erreichen. Andere wiederum erzielen Erfolge ohne sich groß anzustrengen.

Es lohnt sich vom passiven Erleider zum aktiven Gestalter zu wechseln.


Bewusst gewählte Reihenfolge

Beim genannten Wechsel zum aktiven Gestalter – zum Schmied des eigenen Glücks - geht es unter anderem darum, herauszufinden, wo die wirksamsten Ansatzstellen sind.

Das gilt auch für die Politik. Deshalb versuche ich seit langem die erfolgversprechendsten Maßnahmen herauszufinden und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

  1. Als Wichtigstes sehe ich eine vertiefte Erörterung von spirituellen Weltbetrachtungen. Diese sollen zur Entwicklung und Verbreitung motivierender Leitbilder führen. Dementsprechend setzte ich die Ergebnisse daraus an den Anfang der Website. Ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit werden darin nicht nur ethische und moralische Überlegungen weitergegeben; es werden auch Erörterungen über aktuelle politische Schwierigkeiten vorgestellt.
  2. Dann folgt entsprechend seiner zweitrangigen Wichtigkeit das Bildungswesen, welches von der weit verbreiteten Repression befreit werden soll.
  3. Als drittwichtigster Bereich sehe ich die Vermeidung von Gewalt im Umgang mit Tieren, Pflanzen und mit der so genannten unbelebten Natur. Wie wollen wir Frieden erreichen, solange wir Gewalt säen ?
  4. Anschließend folgen politischen Vorschläge zur Förderung von Beziehungen, zur Gleichberechtigung von Frau und Mann, zur Neuregelung vom Leben in Gemeinschaft und zu den sozialen Einrichtungen einschließlich der Maßnahmen zur Verkehrspolitik.
  5. Dass ich die vielen wichtigen Bereiche der Wirtschaft erst nach den genannten Themen vorstelle, möchte ich so begründen: Erstens will ich damit anregen, über die massive Überbewertung der Wirtschaftsbelange in der heutigen Politik nachzudenken. Zum Zweiten stellt die Wirtschaft tatsächlich nicht die Grundlage unseres Gemeinschaftslebens dar, sondern hängt völlig von unserer Wertschätzung und den Bedürfnissen ab. Sie steht auch nicht über der Natur, sondern ist auf sie angewiesen.

Aufruf

Für allfällige einseitige Darlegungen oder Fehler bitte ich um Nachsicht und um Mitteilung, damit ich angemessene Korrekturen vornehmen kann.

Ich danke allen bekannten und unbekannten Ideenlieferanten.

Und hoffe, dass alle Besucher und Besucherinnen viel Anregendes auf dieser Website finden werden.

Remy Holenstein
rhstein@bluewin.ch


Schmetterling aus Früchten gebildet - am Erntedankfest in Bozen 2009



16.10.2019