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Empfehlung zur Volksabstimmung
am 27. September 2026
Auf Bundesebene kommen zwei Vorlagen zur Abstimmung:
- Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)»
Empfehlung: Ja
- Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)»
Empfehlung: Ja
Oft werden wir zur Abstimmung aufgerufen, bei denen weder bei einem Ja- noch bei einem Nein-Ausgang sich etwas Wesentliches geändert hätte (Beispiel die Radio- und TV-Gebüren). Doch diesmal stehen uns zwei wirklich wichtige Abstimmungen bevor. Zwar kann bei beiden der Fall eintreten, dass sich die Lage so entwickelt, dass die derzeitigen Befürchtungen haltlos werden.
Natürlich sollten wir uns so oder so nicht fürchten. Wichtige Entscheide können wir im ruhigen Bewusstsein fällen, dass sowohl ein erwünschter, wie ein unerwünschter Ausgang uns weiterbringen wird. Im unerwünschten Fall machen wir - einfach ausgedrückt - einige Umwege.
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Erläuterungen zur 1. Vorlage
Volksinitiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)»
Meine Meinung:
Wir gewinnen durch die Annahme dieser Initiative mehr Miteinander, mehr Sicherheit und etwas mehr Mitbestimmung. Denn es gibt keine griffigen Vorschriften, die den Bundesrat daran hindern, sich dem „Verteidigungs-Bündnis“ NATO anzunähern. In den letzten Jahren hat er einige Abmachungen mit der NATO vereinbart, ohne vom Volk eine Zustimmung zu erfragen.
Das finde ich sehr bedenklich, denn die NATO zettelt immer wieder Kriege an, oder verschlimmert ausgebrochene Konflikte. Das machte sie stets, ohne dass sie bedroht oder gar angegriffen wurde. Somit ist die NATO kein Schutz- sondern ein Kriegsbündnis. Dieses Kriegsbündnis verfolgt zwei Ziele: den Erhalt der Hegemonie der USA und die Sicherung der Privilegien der Reichen. Wenn wir bei diesen gewalttätigen Übergriffen der NATO mitmachen, werden wir mitschuldig.
Jenen, die unter eingeredeter "Russenangst" leiden, möchte ich zu verstehen geben, dass die Schweiz zur Zeit von keinem Land bedroht wird, außer von den USA. Aus viele Erfahrung können wir ableiten, dass die USA auch in der Schweiz Aufstände finanzieren würden, sobald die Schweiz eine Politik betreiben würde, die der US-Regierung nicht passt. Im Moment spüren wir das selten, weil unsere Regierung sich so verhält, wie es die USA von uns verlangen.
Die USA prägen die Machenschaften der NATO weitgehend. Auch deshalb ist es nicht ratsam mit dieser Organisation in ein Bündnis einzutreten.
Wir sollten uns generell fragen: Was könnte helfen, um die Kriege zu beenden ? - Hilft eine militärische Verteidigung ?
Nein, denn nach meiner Erfahrung verschlechtern militärische Reaktionen in der Regel die Sicherheit. Militärische Eingriffe haben noch kaum je langfristige Lösungen und noch gar nie Frieden gebracht !
Wer mit den Naturgesetzen einigermaßen vertraut ist, weiß, dass Länder, die keine Gewalt gegen andere ausüben und kein belastetes Karma haben, nie angegriffen werden. Ein gutes Karma erzeugt man durch einen rücksichtsvollen Umgang mit allen. Dazu gehört selbstverständlich, dass man die anderen „nicht über den Tisch zieht“. Diesbezüglich hat die Schweiz Nachholbedarf. Deshalb besteht heute weltweit unsere Lernaufgabe darin, zu lernen, wie man eine Bedrohung mit menschenwürdigen Methoden - also nicht mit militärischen - abwenden kann.
Das erfordert den weitgehenden Abbau von Egoismus, Konkurrenz und Eigendünkel.
Mit unserem Bekenntnis zur Neutralität wünsche ich zudem, dass die Schweiz sich bemüht, das stark geschädigte Vertrauen in die Rolle als Vermittler bei internationalen Konflikten wieder aufzubauen.
Bekanntlich ist dieses Vertrauen in die bisherige, oft sehr sinnvollen Rolle als Vermittlerin in Konflikten durch ihre Annäherung an die NATO unglaubwürdig geworden. Das verscherzte Vertrauen, kann der jetzige Bundesrat nicht zurückgewinnen. Dafür braucht es das klare Bekenntnis des Volks, welches bestimmt, dass die Neutralität in die Bundesverfassung geschrieben wird.
Dieser Eintrag in die Bundesverfassung wird uns einem friedlichen Miteinander deutlich näher bringen als ein gegen andere gerichtetes Bündnis.
Abstimmungsempfehlung "Ja"
Zum folgenden Kärtchen:
Es zeigt die bekannten Militärbasen der USA.
Ist es nicht eindrücklich, dass die USA überall dort Basen eingerichtet haben, wo sie am meisten zu profitieren hoffen ?
Warum befinden sich so viele in Europa, in Deutschland und rund um die Grenzen zu Russland ?
Dabei ist zu betonen, dass diese Basen schon vor dem Ukraine-Krieg errichtet wurden. Sie waren und sind ein wesentlicher Grund für die verständlichen Befürchtungen der Russen !

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Erläuterungen zur 2. Vorlage
Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)».
Meine Meinung
Wenn ich die Argument lese stellen sich mir viele Fragen:
- Warum will der Bundesrat nicht, dass die Bevölkerung weiterhin mit gesunder Nahrung und sauberem Trinkwasser versorgt werden soll ?
- Warum stören sich die Regierenden daran, dass die Initianten die Einhaltung der gesetzlich festgelegten Dünger-Obergrenzen einfordern ?
- Warum sind viele Bauern dagegen, dass der Bund die Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion sichern soll ?
- Warum gibt es BürgerInnen, denen es offenbar nicht wichtig ist, dass die Behörden etwas gegen die abnehmende Trinkwasser-Qualität unternehmen ?
- Ist die Erhaltung des Kulturlandes, der Biodiversität und der Bodenfruchtbarkeit nicht ein grundlegendes Anliegen von uns allen ?
- Warum wird die Förderung von natürlichem, samenfestem Saat- und Pflanzgut bekämpft ?
- Sollen wir zuwarten, bis ein paar wenige Konzerne darüber bestimmen ?
- Was ist von der Stellungsname des Bundesrats zu halten, wenn er die Initiative ablehnt, und gleichzeitig behauptet, er nehme die Anliegen der Initiative auf ?
- Warum lehnte er die Bereitstellung eines Gegenvorschlags ab ?
- Wer kann bei solchem Desinteresse glauben, dass die „Agrarpolitik 2030“ diese Anliegen aufnimmt und ihnen gerecht wird ?
- Wer glaubt dass die Ziele des Bundesrates ernst gemeint und realistisch sind, wenn er sie erst in etlichen Jahren aufgreifen will ?
Selbstversorgungsgrad
Warum bekämpfen jene Kreis die Initiative, welche seit langem den Selbstversorgungsgrad der Schweiz erhöhen wollten ?
Stellen sie sich gegen die Initiative, weil der Vorschlag nicht von ihrer Seite kam ?
Immerhin ist die von der Initiative geforderte Erhöhung von 50 auf 70 Prozent nicht unrealistisch. Reicht es nicht aus, zu wissen, dass durchschnittlich sieben Mal mehr Land für die Erzeugung von Nahrung aus der Tierproduktion benötigt wird als für Nahrung aus Pflanzen ? Anders ausgedrückt: Wenn der Bund einen erheblichen Teil der derzeitigen Subventionen für die Tierhaltung auf den Anbau von pflanzlicher Nahrung verlagert, dann lässt sich ein Selbstversorgungsgrad von weit mehr als die 70 % erreichen.
Zudem verlangt die Initiative keine zwangsweise Umstellung - wie oft behauptet -, sondern nur die Begünstigung dieser Umstellung.
Natürlich bräuchte es keine Verfassungsänderung, wenn die Konsumenten durch ihre Abwendung von tierischen Produkten diese Umstellung bewirken würden. Aber wenn der Staat etwas nachhilft, wird das freiwilligen Mitmachen erleichtert.
In jeder Sekunde werden in der Schweiz drei Nutztiere geschlachtet. Mit der Zustimmung zur Initiative und mit der Verminderung des Konsums von Tierprodukten können wir diese Verantwortung an die Nicht-Veganer abgeben !
Meine Empfehlung ist ein deutliches Ja
Zur folgenden Graphik:
Sie zeigt, dass der Bund genau jene Nahrungsmittel am stärksten subventioniert, von denen das Bundesamt für Gesundheit abrät. Die linke Säule zeigt, welche Nahrung das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt und die rechte Säule stellt dar, wohin die Subventionen des Bundes fließen..

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Und wir können wählen zwischen
Selbst-Versklavung und Selbst-Mächtigkeit !
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Abstimmungsvorlagen für den 29. November 2026
Der Bundesrat hat noch nicht entschieden, was er zur Abstimmung bringen wird.
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26.07.2026
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